Erinnerungen eines deutschen Deserteurs

„Wenn du keine Post bekommst, geht es mir prima“


M. E. – er möchte hier nur mit diesen Initialen genannt werden – war als junger Wehrmachtssoldat während des Krieges in Afrika und Italien. In seinem Kopf haben sich die Bilder der Soldaten und ZivilistInnen eingeprägt, die vor seinen Augen gestorben sind. „Aber viel schrecklicher waren die Erlebnisse, die ich zu Hause gesehen habe. Wie Hitler gesagt hat: Wir radieren. Aber dann haben die Engländer radiert.“

Was M. E. dazu bewegte zu desertieren, ist eine etwas längere Geschichte. Als Junge war er begeisterter Pfadfinder und wünschte sich ein abenteuerliches Leben. Seine Mutter war Sängerin mit Ausbildung bei einer italienischen Primadonna und zu Hause gaben sich KünstlerInnen aus vielen Ländern die Türklinke in die Hand. Den Sohn faszinierte besonders die Fliegerei. Als die Pfadfinder in Haan der Hitler-Jugend eingegliedert wurden, bildeten sie eine “Flieger-HJ“ und betrieben den Bau von Segelfliegern.

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