Die Vergessenen der Geschichte – Afrodeutsche ZeitzeugInnen des Dritten Reichs

 Wochen der afrikanischen Diaspora und ihre Geschichte

Die ersten „Black History Weeks“ in Erlangen präsentieren in einer Reihe von Veranstaltungen die Geschichte und Bedeutung der afrikanischen Diaspora in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Ende des Zweiten Weltkriegs und vor allem der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Erfahrungen schwarzer bzw. afrikanischer Gefangener in den Konzentrationslagern werden dabei ebenso beleuchtet wie die Rolle der afroamerikanischen GIs in der BRD.

Auftaktveranstaltung am Samstag, 19.9. 2015, 18.00 Uhr 

Stadtbibliothek Erlangen, Innenhof
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Der schmale Grat zwischen Verweigerung und Widerstand

Deutsche Deserteure in der italienischen Resistenza

Über 100.000 deutsche Soldaten desertierten im Zweiten Weltkrieg. Gegen Deserteure, derer sie habhaft wurde, ging die Wehrmachtsjustiz mit erbarmungsloser Härte vor: 22.750 so genannte Fahnenflüchtige wurden zum Tode verurteilt. Viele wurden noch in den letzten Kriegstagen umgebracht.

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Auf der Flucht

Die abenteuerliche Geschichte eines Wehrmachts-Deserteurs

Als Walter B. Stalingrad nur mit Glück überlebt, immer mehr die Sinnlosigkeit des Krieges und die Schreckensseiten des NS-Regimes erkennt, fasst der Oberge­frei­te der Wehrmacht 1943 in Italien den folgenschweren Entschluss, zu deser­tie­ren. Über eineinhalb Jahre ist er bis Kriegsende auf der Flucht, zu­nächst in Florenz, später in Berlin, gejagt von Feld­jägern und der Gestapo …

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Ernst Jundt – ein deutscher Partisan

Die Geschichte des geheimen Informationsdienstes von „Gancia“

In den ersten Dezembertagen des Jahres 1944 war der Oberst der deutschen Garnison von Busana an der Nationalstraße Nr. 63 sehr wütend: Einer seiner Soldaten war zu den „Banditen“ übergelaufen! Wie konnte das passieren?

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Erinnerungen eines deutschen Deserteurs

„Wenn du keine Post bekommst, geht es mir prima“


M. E. – er möchte hier nur mit diesen Initialen genannt werden – war als junger Wehrmachtssoldat während des Krieges in Afrika und Italien. In seinem Kopf haben sich die Bilder der Soldaten und ZivilistInnen eingeprägt, die vor seinen Augen gestorben sind. „Aber viel schrecklicher waren die Erlebnisse, die ich zu Hause gesehen habe. Wie Hitler gesagt hat: Wir radieren. Aber dann haben die Engländer radiert.“

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Das Sondergericht Nürnberg

Im April 1933 begann die Einrichtung von Sondergerichten für spezielle Strafsachen. In Nürnberg trat es erstmals am 12. April zusammen. Das Sondergericht Nürnberg gilt als besonders brutales Instrument der NS-Herrschaft: Von den 16 Angeklagten beim Nürnberger Juristenprozess 1947 wurden nur vier zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt, davon zwei Richter des Sondergerichts Nürnberg, Oswald Rothaug und Rudolf Oeschey.

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